REBIRTH active men

Unter dem Motto „Prävention statt Reparatur“ beteiligten 67 männliche Mitarbeiter der MHH an der REBIRTH aktiv Studie. Schwimmen, Radfahren oder Rudern: Die Männer trainierten von April bis September 2012 täglich eine halbe Stunde. Hierfür wurden sie vom MHH-Präsidium zwei Stunden die Woche von der Arbeit freigestellt. Die Wissenschaftler bestimmten mehrere Vitalparameter, um herauszufinden, ob Sport die Regeneration der Zellen anregt. So untersuchten sie unter anderem die Länge der Telomere der weißen Blutzellen. Telomere befinden sich an den Chromosomen-Enden. Sie verkürzen sich bei jeder Zellteilung. Dies führt zur Alterung der Zellen.

Bei den Sport treibenden Teilnehmern der Studie wurde jedoch keine Verkürzung der Telomere festgestellt, sondern vielmehr eine Verlängerung der Telomere um sechs Prozent innerhalb von sechs Monaten als Hinweis auf eine Erholung der Zellen. Demnach konnten die Probanden ihr biologisches Alter mit Hilfe von Ausdauersport deutlich senken. Auch die Leistungsfähigkeit der Sportler erhöhte sich und die Zahl der Fehltage am Arbeitsplatz ging zurück.

Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG) und Sprecher des Exzellenzclusters REBIRTH initiierte die Studie 2011. An der Studie waren neben der HTTG und dem Institut für Sportmedizin, die MHH-Kliniken für Kardiologie und Angiologie, pädiatrische Nierenerkrankungen und zahnärztliche Prothetik sowie die Leibniz Forschungslaboratorien für Biotechnologie und künstliche Organe beteiligt. 

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